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Eine Studie über Atemdruck und Atembewegung erfolgreicher Beltingvokalisten

Die Gesangstechnik des "Beltings" wird immer häufiger von Jugendlichen benutzt/ imitiert, z.B. bei sog. "Casting Shows". Die Technik kann, wenn inadäquat praktiziert, zu Stimmstörungen führen, sie kann aber auch in einer gesunden und erfolgreichen Art praktiziert werden. Das Ziel meiner Dissertation ist, diese "gesunde" Stimmtechnik in quantitativen, physiologischen Parametern zu beschreiben, in Bezug auf die Atmung, nämlich im Speziellen auf das Atmungsverhalten der jeweiligen Sängerin, und auf den daraus resultierenden subglottischen Druck (die treibende Kraft).

Testpersonen werden Sängerinnen mit gesunden Sprechstimmen sein, die seit mindestens 5 Jahren erfolgreich im Genre Musical arbeiten. Klangbeispiele vom Belting werden in verschiedenen Tonhöhen und Lautstärken aufgenommen und einer Expertenrunde vorgestellt, um typische Beispiele zu identifizieren. Für die subglottischen Druckmessungen wird ein Druckumwandler benutzt, der den Oraldruck beim Lippenverschluss des Lautes /p/ misst. Die Relation zwischen Druck- und Schallpegeldaten wird wichtige Hinweise über die Tonbildung beim gesunden Belting liefern. Das Atmungsverhalten bei der Belt- Technik wird in Hinblick auf die Erzeugung des subglottischen Drucks betrachtet. Mithilfe von sog. Respibands an Brustkorb und Bauch werden deren quantitativ erfasst. Hierdurch kann festgestellt werden, welche Strategie des Atmens (bez. der Atmungsbewegungen und des Lungenvolumens) die Sängerin verfolgt, um den subglottischen Druck, und damit einen wichtigen Beitrag zum Stimmklang, zu erzeugen.

 
 
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